Havana Cultura Mix
The Soundclash!

Especial
27 Nov. 2018
Ein Album aus Zusammenarbeit von Elektro-Künstlern der ganzen Welt und kubanischen Musikern.
Eine Compilation der Zusammenarbeit von Elektro-Künstlern der ganzen Welt und kubanischen Musikern.

2009 folgte nach 'Gilles Peterson Presents Havana Cultura' ein Remixalbum. 'The Search Continues' und 'Male in Cuba' folgten jeweils 2011 und 2012. Jetzt haben wir 'Havana Cultua Mix: The Soundclash', eine Compilation aus der Zusammenarbeit von Kubas Musikern und unsegnierten Künstlern aus der ganzen Welt. All diese Projekte strebten den Austausch zwischen Kuba - mit seiner berühmten und dennoch traditionellen Musikszene - und dem elektronischen Musikstyle an, welcher abseits einer Nation aufblüht, in der Rythmen (Salsa, Rumba und Cha Cha Cha) existieren, allerdings nur wenig Zugang zu neuer Musik und Studiotechnologie vorhanden ist.

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Warum die elektronische Musik nicht zu der Nation bringen, die sie auf eine Art und Weise mit entstehen hat lassen?

Nebenbei, kultureller Austausch ist die Essenz elektronischer Musik.  Kubanische Rythmen (besonders Afro-Cubano) gehen zurück bis zu dem Herz der Dance Musik - von Disco, über Chicago House  und darüber hinaus - und Fremdbestäubung ist das, was uns vorantreibt. Warum also nicht, die elektronische Musik in die Nation bringen, die sie auf eine gewisse Art und Weise entstehen hat lassen? Das ist was 'Havana Cultura Mix: The Soundclash' ausmacht. Nachdem man durch Hunderte von Einträgen für eine Remix Compilation stöberte, wurden von Gilles Peterson und seinem Brownswood Produktionspartner Künstler aus neun Ländern - England, Deutschland, Ungarn, Niederlande, Südafrika, Russland, Schweiz, Chile und Kuba - ausgewählt, nach Havanna zu reisen und in einem Studio mit Sängern, Rappern, Perkussionisten, Blasmusikern und Schlagzeugern an einem gemeinsamen Album zu arbeiten. Das Ergebnis davon sind 12 Tracks, die nicht nur auf die Elektro-Künstler aufmerksam machen, sondern auch unbekannte Talente aus Kuba präsentieren; ein außergewöhnlicher Blick auf dieses bezaubernde Land mit einer Wirtschaft, charakterisiert durch Rum, alte Autos und Zigarren. Von elektronischer Seite aus gesehen gibt es England mit seinem funky Touch von Rukaiya Russell und das Gefühl für Footwork von Russlands Raumskaya; die präzise afro-kubanische Sensibilität von Chillum Trio (Ungarn) und ausgelassene Riddims von Südafrikas Seu Seppie, genauso gut wie House, Trip-Hop, Trap, Minimal Tech Funk, Dubstep und vieles mehr von noi5er (Chile), Teipah (Chile), Kerkstra (Niederlande), DJ MonoKey (Deutschland), Merlin Cornu (Schweiz) and Kike Wolf (Kuba).