Arien Chang: Fotograf von La Havana

Especial
27 Nov. 2018
« Fotografieren, das ist eine Aufgabe, eine Art zu sein, eine Art zu leben. » Das sagte uns Henri Cartier-Bresson vor ein paar Jahren und es ist das, woran uns Arien Chang Castan heute erinnert.

Arien wusste immer, dass er fotografieren will. Als er sieben Jahre alt war, liebte er es mit der alten Kamera seinen Vaters zu spielen. Er mochte schon immer Bilder, Farben, Filme. Arien startete seine Karriere mit einem Kunststudium, aber nach einem Jahr war er nicht wirklich überzeugt davon. 2003 begann er damit, Fotografie zu studieren und sagte "malen ist die Basis des Fotografierens". Vielleicht ist das der Grund, weshalb er zuerst Kunst studierte. Während er verschiedene Bücher über das Fotografieren las, entdeckte er einige bekannte und talentierte Künstler wie Henri Cartier-Bresson -sein Favorit- Sebastiao Salgado und William Eugene Smith. Das war der Moment, der ihm seine Leidenschaft für das Fotografieren zurückgab. Als sein Kurs vorbei war, wusste er garnichts über Fotografie. Seine Freunde und die praktische Umsetzung halfen ihm dabei mehr zu lernen, zu entdecken und seinen eigenen Fotografie-Stil zu entwickeln. Sieben Jahre lang machte er schwarz-weiß Aufnahmen, stets ähnliche Fotos. Seit 2009 macht er außerdem Farbfotografien. Zwei verschiedene Arten der Fotografie und zwei verschiedene Arten seine Gefühle auszudrücken.

Arien wollte schon immer eine Fotostory zu dem Leben auf Kuba machen. Er arbeitete als Freelancer für Zeitschriften und Marken. Die Dokumentarfotografien bieten ihm die Möglichkeit, ihre Horizonte und Erfahrungen mit dem Reisen zu neuen und interessanten Plätzen, zuerst rund um Kuba und dann in die ganze Welt, zu erweitern.

Die Stille sagt mehr als tausend Worte. Wenn ich fotografiere, fühle ich nicht, dass ich arbeite.

Eigentlich, ist fotografieren mehr als sein Job und viel mehr als seine Leidenschaft. Fotografieren ist eine Lebensaufgabe, seine "Art zu Leben".