Arien Chang: Fotograf von La Havana

11 Apr. 2017
»Fotografieren ist eine Aufgabe, eine Art zu sein, eine Art zu leben.« Sagte uns Henri Cartier-Bresson vor ein paar Jahren und es ist das, woran uns Arien Chang Castan heute erinnert.

Arien wusste immer, dass er fotografieren will. Als er sieben Jahre alt war, liebte er es mit der alten Kamera seines Vaters zu spielen. Er mochte schon immer Bilder, Farben und Filme. Arien startete seine Karriere mit einem Kunststudium, welches er jedoch nach bereits einem Jahr wieder beendete. Im Jahr 2003 begann er dann Fotografie zu studieren und sagte "malen ist die Basis des Fotografierens", weshalb er wahrscheinlich zuerst Kunst studierte. Während er verschiedene Bücher über das Fotografieren las, entdeckte er einige bekannte und talentierte Künstler wie Henri Cartier-Bresson, Sebastiao Salgado und William Eugene Smith. Das war der Moment, der seine Leidenschaft für das Fotografieren reflektierte. Als sein Kurs vorbei war, wusste er jedoch kaum etwas über Fotografie. Seine Freunde und die praktische Umsetzung halfen ihm dabei mehr zu lernen, zu entdecken und seinen eigenen Fotografie-Stil zu entwickeln. Sieben Jahre lang machte er schwarz-weiß Aufnahmen, stets ähnliche Fotos. Seit 2009 macht er außerdem Farbfotografien. Zwei verschiedene Arten der Fotografie und zwei verschiedene Arten seine Gefühle auszudrücken.

Schon immer wollte Arien eine Fotostory über das kubanische Leben machen. Er arbeitete freiberuflich für Zeitungen und Marken. Die Dokumentarfotografie ermöglichte es ihm seine Horizonte zu erweitern und zu neuen und interessanten Plätzen, rund um Kuba und der ganzen Welt zu reisen.

„Stille sagt mehr als tausend Worte. Ich fühle mich nicht als würde ich arbeiten, wenn ich fotografiere. Fotografieren ist mehr als mein Job und viel mehr als meine Leidenschaft - fotografieren ist eine Lebensaufgabe, meine Art zu Leben."